Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b/c haben gleich zu Beginn ihrer Schulkarriere am Gympan ihre Kreativität und Freude an künstlerischer Gestaltung voll umgesetzt! Im Rahmen des Religionsunterrichts erstellten sie gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Nebosis ihre ganz persönlichen Steckbriefe und lernten bei deren Vorstellung auch ihre Klassenkameraden/innen näher kennen! Ihr persönliches Geschick beim Malen zeigt sich auch an der sehr farbenfrohen und intensiven Ausgestaltung unterschiedlichster Mandalas!

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Ein schöner Start ins neue Schuljahr, bei dem die Neuanfänger/innen zeigten, welche vielfältigen Talente in ihnen schlummern! Weiter so!

Ursula Nebosis
Okt 2021

 

 


UnternehmerGym GratulLindner

Gemeinsam mit der 1. Vorsitzenden des Fördervereins Stephanie Lindner (rechts) gratulierten Reserl Sem mit einem Stuhl aus der Schülerfirma „Bequemix“, Projektleiter Andreas Winterer vom Unternehmergymnasium Bayern (von links) sowie Schulleiter Andreas Rohbogner vom Gymnasium Pfarrkirchen (2.von rechts) Hans Lindner als ‚Mann der ersten Stunde‘ des UGym zum runden Geburtstag

Als der damalige Schulleiter des Gymnasiums Pfarrkirchen vor 15 Jahren die Idee für ein Unternehmergymnasium hatte, musste Hans Lindner, Gründer und Chef des Arnstorfer Ausbauunternehmens, nicht lange von dessen Richtigkeit und Notwendigkeit überzeugt werden. Er sah darin einen guten Ansatz, Führungskräfte und erfolgreiche Firmengründer für Niederbayern auszubilden. So war von Anfang an als Schirmherr und über die Hans Lindner Stiftung als Sponsor mit im Boot. Beim 2007 gegründeten Förderverein hat Tochter Stephanie Lindner vor zwei Jahren die Nachfolge der Gründungsvorsitzenden Reserl Sem übernommen. So war es für Reserl Sem, Schulleiter Andreas Rohbogner und Projektleiter Unternehmergymnasium Bayern Andreas Winterer eine Selbstverständlichkeit, einem Mann der ersten Stunde an vorderster Front zum kürzlich gefeierten runden Geburtstag zu gratulieren. Neben den guten Wünschen standen natürlich der Dank für die finanzielle und praktische Unterstützung durch Hans Lindner wie auch der aktuelle Stand des Vorzeigeprojektes ökonomischer Bildung im Mittelpunkt des Gesprächs. „Eine tolle Schule mit wunderbaren Kontakten“, beschrieb Andreas Rohbogner seinen Eindruck nach einem halben Jahr im Amt des Schulleiters. „Die Mühlen der Bürokratie waren eine Riesenherausforderung auf dem Weg von der Idee zur Umsetzung, am Ende hat das Kultusministerium dann doch in den Start eines Pilotprojekts eingewilligt“, erinnerte Reserl Sem an die mühevolle Zeit mit unendlicher Überzeugungsarbeit. Eines der Hauptargumente, mit denen sie und ihre Mitstreiter bei der Regierung um Gelder gekämpft habe, sei die Feststellung gewesen, dass es zwar staatlich geförderte Gymnasien mit Schwerpunkten auf Sport oder Musik gebe, aber keines, das eine praxisorientierte und wirtschaftlich ausgerichtete Zusatzqualifizierung parallel zur schulischen Bildung ermögliche. Hans Lindner brachte das Existenzgründungsspiel „Ideen machen Schule“ als Praxisbeispiel für unternehmerisches Denken und Handeln zukünftiger Firmengründer ins Gespräch. Projektleiter Andreas Winterer vom U-Gym berichtete über Kooperationen mit anderen Schulen, etwa dem Gymnasium  Berchtesgaden, über Patenprogramme, bei dem die jungen Leute ein Jahr lang von einem Wirtschaftsunternehmen begleitet werde, von eigenen Büros und Werkstätten, in denen die UGym-Schüler eigene Erfahrungen sammeln und sich selbst ausprobieren können und mit berechtigtem Stolz von realen und erfolgreichen Existenzgründungen durch Absolventen des UGym.  „Das Team ist sehr gut aufgestellt für eine gute Weiterentwicklung“, ergänzte Stephanie Lindner abschließend die guten Wünsche, die sowohl Hans Lindner wie auch dem Unternehmergymnasium Bayern galten.

Okt 2021

 

 


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V. links n. rechts: StD Roland Wensauer (Schulentwicklungsmoderator),
StD Dominik Palme (Leiter Evaluationsteam),
StDin Nicole Aigner (Schulentwicklungsmoderatorin)

Ausarbeitung der Handlungsfelder von SchülerInnen, Eltern und Lehrkräften


Am 12.10.21 erfolgte – pandemiebedingt eineinhalb Jahre später – die sog. Auftaktveranstaltung, der nächste Schritt im Anschluss an die Externe Evaluation 2020.

Dazu versammelten sich je vier Vertreter der SchülerInnen, der Eltern und der Lehrkräfte sowie die Schulleitung im Raum 129, um ganz offiziell den Startschuss für Schulentwicklungsmaßnahmen zu geben, die im Abschlussbericht vorgeschlagen worden waren.

Nachdem der Leiter des Evaluationsteams, Herr StD Palme, die wesentlichen Evaluations-Ergebnisse noch einmal vorgestellt und Herr StD Graßl als Vertreter der MB-Dienststelle das Anliegen (und den Ernstcharakter) von Zielvereinbarungen dargelegt hatten, stellte Schulleiter Andreas Rohbogner die drei Handlungsfelder vor, in denen die Schule künftig aktiv werden will.

Teilnahme am Schulversuch „Prüfungskultur innovativ“; „Umwelt und Nachhaltigkeit“; „Bewegung, Lehrer- und Schülergesundheit“ (Vorschlag des ÖPR, ein sog. Erhaltungsziel).

Im Anschluss daran erarbeiteten SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam in gemischten Gruppen erste konkrete Ideen zum Handlungsfeld „Umwelt und Nachhaltigkeit“, moderiert und begleitet durch die beiden Schulentwicklungsmoderatoren, Frau StDin Aigner und Herrn StD Wensauer.

Die Vorstellung der Gruppenergebnisse zeigte klar: Das Interesse am Handlungsfeld „Umwelt und Nachhaltigkeit“ ist sehr groß, Ideen gibt es sehr viele.

Die Herausforderung liegt nun darin, das Ganze mit Leben zu erfüllen, gemeinsam mit allen Interessierten eine realistische Anzahl an Zielvereinbarungen zu formulieren und diese in die Praxis umzusetzen.

Andreas Rohbogner
Okt 2021

 

 


 Als Ersatz für die eigentlich Fahrt in den Bayerischen Landtag waren die Klassen 10ab und 10beE im Rahmen des Sozialkunde-Unterrichts nun „digital“ zu Gast im Maximilianeum. Auf dem Instagram-Kanal des Bayerischen Landtags schilderten die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke.

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Stephan Katzbichler
Juli 2021

 

 


 GymPAN Lesung Pröse

„So ein herrlicher Tag und ich soll gehen. Aber was liegt an unserem Leben, wenn durch unser Handeln Tausende von Menschen aufgerüttelt und geweckt werden.“ Diese Worte sagte Sophie Scholl kurz vor ihrer Hinrichtung am 22. Februar 1943. Ein Jahr zuvor hatte die damals 21-Jährige gemeinsam mit ihrem Bruder Hans die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gegründet. Ihren offenen Widerstand gegen Hitler bezahlte sie mit dem Leben. Zum Gedenken an Sophie Scholl, die heuer 100 Jahre alt geworden wäre, lud das Gymnasium Pfarrkirchen den Journalisten Tim Pröse ein, den Schülerinnen und Schüler der Q11 aus seinem Buch „Jahrhundertzeugen – Die Botschaft der letzten Helden gegen Hitler“ vorzulesen. Schulleiter Andreas Rohbogner und Geschichtslehrer Stephan Katzbichler begrüßten den Autor in der Aula und zeigten sich sichtlich erfreut, dass nach einer langen Corona-Pause solche, das Schulleben bereichernde Veranstaltungen nun endlich wieder möglich sind.

Eine ungewohnte Stille herrscht während der Lesung in der Aula des Gymnasiums. Gebannt lauschen Schüler und Lehrer der emotionalen Erzählung des Autors. Er erzählt von den Mitgliedern der Weißen Rose, von Sophie Scholls Eltern, von ihrem Freund Fritz Hartnagel und ihrem Heimatort Forchtenberg. Immer wieder unterbricht er seinen Vortrag, um Zitate hervorzuheben oder kleine Anekdoten einzustreuen. So erfahren die Zuhörer unter anderem, dass Sophie Scholl als junges Mädchen zunächst vom Nationalsozialismus begeistert ist. Doch mit Kriegsbeginn kommen ihr Zweifel an diesem Regime gekommen. Gemeinsam mit anderen Studenten ruft sie gegen Hitler auf und verteilt Flugblätter. Und entscheidet sich damit bewusst für den Widerstand. Obwohl sie weiß, dass dies ihr das Leben kosten kann. Selbst am Tag ihrer Hinrichtung bereut sie ihre Entscheidung nicht.

 Pröse erzählt von den letzten Stunden der Geschwister Scholl vor ihrer Hinrichtung. In der Aula der Schule herrscht eine bedrückende Stille. „Die Minuten dehnen sich zur Ewigkeit. Endlich. 5 Uhr, 5.04 Uhr, 5.08 Uhr.“ Sophie Scholl war die Erste, die um 17 Uhr zur Fallschwertmaschine geführt wurde. Ganze sechs Sekunden dauerte es. Dann war sie tot. Doch ihre Botschaft, so der Autor, wirke bis heute: „Freiheit und ein friedliches Miteinander. Sophie Scholl ist gestorben. Aber ihre Idee ist höchst lebendig und lebt unter anderem hier.“ Pröse, der in München lebt, ist beeindruckt von den Schülern und ihrer Neugierde, die sich in zahlreichen Fragen an den Autor im Anschluss der Lesung äußert.

Stephan Katzbichler
Juli 2021